Die Organisation „Chemins d’avenirs“ stellt Heranwachsenden aus ländlichen Regionen einen Paten an die Seite, der sie auf dem Weg der Berufswahl begleitet und ihnen neue Möglichkeiten aufzeigt. Dieser Weg erweist sich für Jugendliche fernab größerer Städte nämlich oft als besonders steinig. Die Entfernung, mangelnde Informationen sowie mangelnde Vernetzung tragen dazu bei, dass die eigene Herkunft oft als Malus empfunden wird. Der gesellschaftliche Riss, der durchs Land geht, macht deutlich, dass das viel beschworene Gleichheitsversprechen der Republik nicht im ganzen Land eingelöst wurde.