Ganzes Werk • Raabe • von Miriam Hein
Jean-Paul Sartre: Konsequenter Denker der menschlichen Freiheit
Der Mensch, so Sartre, ist zur Freiheit verurteilt! Er ist jedoch nicht nur frei zu wählen, ihm kommt zugleich auch die alleinige Verantwortung für sein Handeln zu. Durch den Zufall seiner Geburt in die Existenz "geworfen", hat er die Aufgabe, sich selbst zu bestimmen. Sich wählend, wählt er zugleich den Menschen. Deshalb ist die Angst sein steter Begleiter, die Angst vor den Konsequenzen der eigenen Entscheidung. Sie aber hindert ihn nicht zu handeln, vielmehr ist sie notwendige Bedingung dafür. Im Fokus dieser Unterrichtseinheit steht Sartres Philosophie der Freiheit, deren zentrale Forderung nach Selbstgestaltung des Lebens in der Nachkriegszeit wesentlich zur Aufhebung starrer gesellschaftlicher Konventionen beitrug. Sartres Biografie, ebenso wie diejenige seiner Gefährtin Simone de Beauvoir, war Vorbild für ein nonkonformes Leben. Bis heute prägt sie unser Bild vom Intellektuellen bzw. der modernen Frau. Jugendliche heute lädt Sartres Philosophie zur aktiven Gestaltung des eigenen Lebens und zur Teilnahme am politischen Prozess ein.
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Religion-Ethik
11.-12. Klasse
Gymnasium, Realschule und weitere
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