Für die deutsche Auswanderung nach Übersee waren zu 90 Prozent die USA das maßgebliche Zielland. Kam es in der Zeit zwischen 1880 und 1893 mit 1,8 Millionen Auswanderern zu einem Höhepunkt, ebbte Ende des 19. Jahrhunderts der Emigrantenstrom vorübergehend ab, bevor es zwischen den beiden Weltkriegen wieder zu einem erheblichen Anstieg kam. Während des Dritten Reiches und des 2. Weltkrieges wurden die USA dann für viele zum Zufluchtsort vor Verfolgung und Tod. Auch infolge der katastrophalen Lebensbedingungen nach dem Zweiten Weltkrieg machten sich erneut hunderttausende Deutsche auf den Weg nach Amerika, um dort bessere Zukunftsperspektiven zu finden.