Ganzes Werk • Raabe • von Claudia Schönherr-Heinrich
Innere und äußere Wirklichkeit – Imagination im Werk Max Ernsts
Die Auseinandersetzung mit der Frage, was Wirklichkeit ist, stellt sich grundsätzlich, wenn man sich mit Kunst beschäftigt. Bildet eine Fotografie Wirklichkeit ab? Und ist der Wirklichkeitsgehalt in einem Gemälde grundsätzlich geringer? Was überhaupt bedeutet Wirklichkeit für eine Gruppe oder für den Einzelnen in Abhängigkeit von der jeweiligen Zeit? Viele Schülerinnen und Schüler haben eine Vorliebe für die altmeisterlich gemalten Bilder eines Salvador Dalí. Andererseits belächeln sie Werke von Künstlern, in denen Ängste, Träume und Wünsche, also innere Bilder, ihren Ausdruck finden. Dies trifft insbesondere zu, wenn die inneren Bilder ungewohnte Formen enthalten, die zum Beispiel durch Zufallsverfahren hervorgerufen werden. Mit der vorliegenden Unterrichtseinheit soll am Beispiel Max Ernsts versucht werden, die Sichtweise von Jugendlichen in Bezug auf äußere und innere Wirklichkeiten zu erweitern. Ihre Experimentierfreude und Imaginationsfähigkeit werden im praktischen Tun angeregt.
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Kunst
11.-12. Klasse
Gesamtschule, Gymnasium
11 Einheiten
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