Diese Dissertation untersucht die Identitätsentwicklung erfahrener Gymnasiallehrkräfte im Kontext der Schulreform Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Durch berufsbiografisch orientierte Interviews und narrationsanalytische Auswertung werden drei Formen der Identitätsstabilisierung rekonstruiert: opponierend, pragmatisch und advokatorisch. Die Studie verbindet Professions- und Schulentwicklungsforschung und trägt zum Verständnis von Lehrer*innenprofessionalität im Umgang mit Schulreformen bei.