Finn-Ole Heinrichs Roman "Räuberhände" und Fatih Akins Film "Auf der anderen Seite" können bei jugendlichen Lesern und Zuschauern emotionale Beteiligung und eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Identitätsentwicklung auslösen. Die Protagonisten beider Werke geraten in Krisen, die sie bewältigen müssen. Dabei spielt die Konfrontation mit Andersartigkeit und Fremdheit eine wichtige Rolle. Die verschachtelte Erzählweise des Romans und die kunstvolle Dramaturgie des Films fordern zur genauen Wahrnehmung und zur kritischen Reflexion des Erzählten heraus. Ihre Schülerinnen und Schüler erkunden Gemeinsamkeiten und Unterschiede literarischen und filmischen Erzählens, indem sie Roman und Film vergleichen. Mit zahlreichen Szenenbilder aus dem Film von Akin.