Ganzes Werk • Raabe • von Jost Baum
Hanna Reitsch – Täterin oder Opfer des Nationalsozialismus?
Die Unterrichtseinheit „Hanna Reitsch – Täterin oder Opfer des Nationalsozialismus?“ soll die Verstrickungen der Vorzeigepilotin in die Machenschaften des Naziregimes untersuchen. Hanna Reitsch hat in ihrer Autobiografie „Fliegen – mein Leben“ stets geleugnet, dass sie von den Gräueltaten des Dritten Reiches wusste. Sie stellte sich als naives junges Mädchen dar, das nichts anderes wollte als fliegen. Tatsächlich aber war sie Forschungspilotin an der Luftwaffenerprobungsschule in Rechlin sowie die erste Hubschrauberpilotin. Außerdem war sie für das „Reichenbergprojekt“ mit verantwortlich, das Familienväter dazu ermuntern sollte, sich in einem Selbstmordkommando zu opfern. Die Unterrichtseinheit soll neben dem Frauenbild der Nationalsozialisten die Folgen der Versailler Verträge, die Gedanken des Revanchismus sowie den Verlauf des Zweiten Weltkrieges näher beleuchten. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Hanna Reitsch mit ihrem Einsatz – exemplarisch für viele andere – Täterin oder Opfer des Nationalsozialismus war.
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Geschichte
7.-10. Klasse
Gesamtschule, Gymnasium und weitere
6 Einheiten
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