Die Griechen haben sich ausführlich mit anderen Völkern befasst; entweder wurden diese idealisiert („gute Wilde“) oder als Barbaren bezeichnet und diffamiert, die über keine Kultur verfügten und auch sonst viele Defizite aufwiesen. Die Römer haben im Wesentlichen dieses Bild übernommen. Insgesamt fällt auf, dass zahlreiche Aspekte bei der Darstellung fremder Völker bestimmte Vorurteile bedienten. Dies ist auch in heutiger Zeit häufig zu beobachten. Die Lernenden übersetzen und interpretieren mehrere zentrale Autoren der ausgehenden römischen Republik, der frühen Kaiserzeit und der Spätantike und sensibilisieren sich für eine wichtige und gegenwärtige Thematik.