Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der Kompositionsgeschichte in zeitlich dichter Folge, ja sogar zeitgleich eine enorme Bandbreite an ästhetischen und stilistischen Neukonzeptionen. Fächerübergreifend beleuchten sich in diesem Beitrag musikalische, literarische und bildnerische Ausdrucksformen dieser Zeit gegenseitig. Das geistige Klima, ästhetische Standpunkte und stilistische Entwicklungen werden aus mehreren Perspektiven beleuchtet. Texte des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa, dessen Stilpluralismus beispielgebend für diese Epoche war, führen in die jeweiligen ästhetisch-künstlerischen Positionen ein.