Ganzes Werk • Friedrich
Digitale Erzählformen
Die Ausgabe bietet einen Überblick über aktuelle digitale Erzählformen, deren Erforschung und ihre didaktische Bedeutung für den Deutsch- und Literaturunterricht. Sie zeigt, wie digitale Medien die Narrativität und das Erzählen grundlegend verändern. Ausgehend von der narrativen Wende in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften wird das Erzählen als grundlegende Kulturtechnik verstanden, die weit über mündliche oder schriftliche Traditionen hinausreicht. Digitale Medien eröffnen neue narrative Möglichkeiten, die bisher nur unzureichend erforscht und didaktisch aufgearbeitet wurden. Die Ausgabe bietet daher einen Überblick über aktuelle digitale Erzählformen, zentrale Forschungsergebnisse und Perspektiven ihrer Integration in den Unterricht. Ziel ist es, die Relevanz und das Potenzial digitaler Narrativität im schulischen Kontext sichtbar zu machen. Aus dem Inhalt:; Digitale Erzählformen. Eine Einführung; Historische und gegenwärtige Perspektiven auf experimentelles digitales Erzählen. Hypertext-Literatur und KI-Literatur im literaturdidaktischen Vergleich; Vom Blättern und Wischen in Theorie und Praxis. Überlegungen zur Narratoästhetik von digitalen Bilderbüchern; Bilderzählungen unter Plattform-Bedingungen. Erweiterungen, Reduktionen und Formatierungen des Erzählens mit digitalen Comics; Aufführung in der (Corona-)Krise. Digitales Theater zwischen distanzierter Audiovisualität und kopräsenter Theatralität am Beispiel von Pinar Karabuluts Kölner Inszenierung Edward II. Die Liebe bin ich; Erzählen im Actual Play. Narrative Gestaltungsstrukturen in TTRPG-Streaming und ihr Potenzial für den Deutschunterricht; Spielend erzählen? Ausgewählte theoretisch-methodologische Schlaglichter auf die Narrativität gegenwärtiger Computerspiele; Komplexe Motive im Literaturunterricht. Literarische Motive und Textkomplexität am Beispiel des Chinesenmotivs in Fontanes Effi Briest
Gefunden, was du brauchst?
Deutsch
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
10 Einheiten
1 / 10