Die römische Liebesdichtung ist aufgrund ihres sprachlichen Facettenreichtums, ihrer inhaltlichen Tiefgründigkeit sowie gesellschaftspolitischen Positionierung als Unterrichtsgegenstand prädestiniert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Rolle von amator und puella auseinander, verstehen die Grundhaltungen fouedus aeternum und servitium amoris. Dabei lernen sie die beiden Elegiker Tibull und Properz kennen und verstehen die Diskrepanz zwischen lyrischem Sprecher und historischer Dichterpersönlichkeit.