Rechte Achtsamkeit steht im Mittelpunkt der buddhistischen Lehren. Sind wir achtsam, so kann unser Denken nur rechtes Denken und unsere Rede nichts als rechte Rede sein. Nur wer sich nicht in Erinnerungen, Ängsten und Sorgen verliert, vermag im Augenblick zu leben. Wer positive Geisteszustände wie Freude, Mitgefühl und liebende Güte kultiviert, ist erfüllt von Dankbarkeit und Wertschätzung der Welt gegenüber. Ausgehend von den fünf Achtsamkeitsübungen des buddhistischen Mönchs Thich Nhat Hanh erarbeiten sich die Lernenden die Ethik des Buddhismus. Sie fragen nach ihrer Verantwortung für die Natur und ihre Mitmenschen sowie nach dem Zusammenhang von Glück, Leid und Verzicht.