Das Verhältnis zwischen der Weimarer Republik und der Republik Polen war nach dem Versailler Vertrag angespannt. Nach der „Machtergreifung“ des NS-Regimes gab ein Nichtangriffspakt scheinbare Sicherheit. Doch mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann ein Vernichtungskrieg, der die Beziehungen bis heute belasten sollte und dessen Verbrechen noch immer die Geschichtswissenschaft beschäftigen. Flucht und Vertreibung waren lange ein brisantes Thema zwischen beiden Staaten. Und auch die Frage nach Reparationszahlungen ist zu einem Dauerkonflikt zwischen der Bundesrepublik und Polen geworden.