Ganzes Werk • Friedrich
Demokratiebildung im Literaturunterricht
Ziel schulischer Bildung ist es, kritische, couragierte und unabhängige Persönlichkeiten zu fördern. Gerade der Fachunterricht und insbesondere der Deutschunterricht kann die Aufgabe übernehmen, die Bedeutung der Demokratie und ihre Grundwerte zu vermitteln. Über die Auseinandersetzung mit literarischen Texten lernen Schüler:innen unterschiedliche Perspektiven kognitiv und emotional nachzuvollziehen. Ein klassischer thematischer Gegenstand der Literaturdidaktik ist es, Macht und demokratische Prozesse in literarischen Texten zu untersuchen. Neben typischen Gegenständen wie etwa Literatur über die Shoah oder zur Epoche der Aufklärung bieten sich auch aktuelle Texte aus Kinder- bzw. Jugendliteratur für solche Zugänge an. Die Ausgabe wirft außerdem den Blick darauf, dass Entscheidungsfindung und Meinungsbildung ebenfalls im literarischen Feld stattfinden, etwa dann, wenn es um Lektüreauswahl im Unterricht oder die Bewertung von literarischen Texten allgemein geht. Aus dem Inhalt:; Märchen: Genaues Lesen und kritisches Hinterfragen; demokratische Resilienz durch eine gemeinschaftsstärkende Lektüre fördern; Literaturpreise partizipativ betrachten; Eine Prüfungslektüre auswählen: Warum und wo manchmal nicht alle gemeinsam entscheiden; sich mit der Vergangenheit kritisch auseinandersetzen; Aufklärung und Demokratie zueinander in Beziehung setzen
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Deutsch
5.-10. Klasse
Sekundarstufe 1
12 Einheiten
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