Ganzes Werk • Friedrich
Demokratie
Eine Schule der Demokratie meint alle Schularten und Schulstufen. Sie ist eine stetige, immer wieder neue Daueraufgabe der Pädagogik. Unsere Ausgabe thematisiert Begriffe und Konzepte der „Demokratiebildung“. Formen der Mitbestimmung werden aufgezeigt. Die demokratische Schulentwicklung wird diskutiert. Täglich ist es zu lesen: Die liberale Demokratie steht unter Druck. Die Pandemie, die Klimakrise, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, die politische Herausforderung der Migration sowie die rechtspopulistischen Parteien in Europa und den USA – die Gefährdung der Demokratie ist unübersehbar. Das ist die eine Seite. Die andere Seite sagt uns: Die Demokratie hat große Anziehungskraft. Sie ist als politische Ordnungsform, vor allem aber als kulturelle Leistung sowie als Lebenspraxis ein Versprechen auf Freiheit, Verantwortung und Mitwirkung. Sie gewährt Rechtssicherheit, die Vielfalt von Lebensstilen, einen produktiven Markt und zivilgesellschaftliches Handeln unter den Bedingungen des Rechts. Sie bietet gewaltfreie Formen der Verständigung für die notwendig Konfliktbearbeitung. Sie ist zudem auf Lernen und Bildung angewiesen. Bundespräsident Steinmeier hat die „Schule der Demokratie“ in das Zentrum seiner Patenschaft für den Deutschen Schulpreis gerückt. Die Kulturministerkonferenz hat Empfehlungen zur „Demokratie in der Schule“ verabschiedet: Auch die Politik will eine demokratische Schule. Dort setzt man auf die Professionalität, Stärke und Entwicklungskraft der Schulen selbst. Denn aus der impulsgebenden Qualität guter schulischer Praxis heraus finden sich zahlreiche Beispiele, die wir hier gern in Auswahl vorstellen. Dabei zeigt sich: Es gibt viele und unterschiedliche Wege, die „Schule der Demokratie“ umzusetzen. Einige davon finden sich in unserem aktuellen Heft. Denn mehr denn je geht es um die „Schule der Demokratie“, die mit den Kindern und Jugendlichen zu gestalten ist.
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Fächerübergreifend
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
5 Einheiten
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