"Nach l, n und r, das merke ja, steht nie tz und nie ck!" Merksätze dieser Art sind nach wie vor weit verbreitet. Im Idealfall können sich Schülerinnen und Schüler den Satz bei Bedarf in Erinnerung rufen und ihre Schreibung daraufhin überprüfen, ob ein "l", "n" oder "r" vor dem entsprechenden Zweifelsfall steht - wie etwa in den Wörtern Katze und Kerze. Wird Rechtschreibung so eingeübt, kann dies für die Lernenden zunächst entlastend sein. Systematisches Wissen, weshalb in manchen Wörtern nur ein "z", in anderen aber ein "tz" vorkommt und welche Funktion es erfüllt, können sie so nicht aufbauen. In diesem Beitrag erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler diese Systematik selbst, indem sie als Rechtschreibforscher tätig werden. So gewinnen sie selbst Einsicht in die Regelhaftigkeit unseres orthografischen Systems und können das Auftreten der Schreibvarianten "z" und "tz" erklären. Mit Zusatzmaterial im Word-Format