Dieses wissenschaftliche Werk behandelt die Geschichte des „Fräulein Lehrerin" im deutschsprachigen Raum vom 19. bis 20. Jahrhundert, mit besonderem Fokus auf die rechtliche und soziale Benachteiligung von Lehrerinnen. Das Buch dokumentiert detailliert die Zölibatsklausel, finanzielle Diskriminierung, eingeschränkte Aufstiegschancen und gesellschaftliche Kontrolle, die Lehrerinnen erfahren haben, und illustriert diese Problematik anhand der Biografie von Helene Käferlein (1901-1975), einer Lehrerin und späteren Rektorin in Mittelfranken.