Diese Dissertation ist eine empirisch-religionspädagogische Studie zu jugendlichen Ungerechtigkeitserfahrungen im Kontext ethisch-religiöser Bildung. Die Arbeit verbindet theoretische Grundlegungen aus Theologie, Philosophie und Psychologie mit einer qualitativen Grounded-Theory-Studie, in der 106 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ihre persönlichen Erlebnisse von Ungerechtigkeit erzählten. Die Studie entwickelt eine innovative Theorie über die Struktur und Bedeutung jugendlicher Ungerechtigkeitserfahrungen für ethische Bildungsprozesse.