Im Jahr 2005 machte „Die Vermessung der Welt“ den damals gerade 30-jährigen deutsch-österreichischen Schriftsteller Daniel Kehlmann zum Star des Literaturbetriebs. Der Roman wurde gefeiert und in über 40 Sprachen übersetzt. Vier Jahre später folgte „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“. Darin geht es, wie schon der Titel verrät, um „Ruhm“ und den schwierigen Umgang damit. Zugleich thematisiert der Roman Realität und Fiktion, den fließenden Übergang zwischen wirklich Erlebtem und Erfundenem und die Bedeutung bzw. den Verlust der eigenen Identität. Die Unterrichtseinheit rückt die komplexe Struktur des Textes ins Zentrum und wirft Fragen nach verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit im Roman auf. Die Schülerinnen und Schüler erlangen auf diese Weise Einblick in die Vielschichtigkeit des Romans.