Ganzes Werk • Friedrich
Critical literacy
Unser Blick auf die Welt ist manchmal verstellt von unseren individuellen Werthaltungen und Interessen. Aber auch kulturell-gesellschaftlich geprägte Muster oder Algorithmen entscheiden darüber, was wir wahrnehmen und wie wir darüber sprechen. Was scheinbar (!) offensichtlich ist, ist durch (sprachliche) Darstellung immer perspektiviert und manchmal bewusst verzerrt. Critical literacy ist wie eine Brille, die Ungleichheiten und Machtgefüge in Sprache und Gesellschaft sichtbar macht – und zum Handeln befähigt, damit dies nicht so bleibt. Durch diese Brille lassen sich auch alle Kompetenzen und Inhalte des Englischunterrichts neu betrachten. Die Unterrichtsvorschläge in dieser Ausgabe öffnen die Augen, dafür; welche Sprachen in der Lebenswelt vorkommen – zum Beispiel in der Bibliothek – und welche nicht; welches Verhalten von Mädchen oder Jungen als „normal“ dargestellt ist und warum das nicht so sein sollte; welche Körper in social media posts als schön gelten und was daran problematisch ist; was psychische Gesundheit ausmacht – und wie sie in der short story The Tell-Tale Heart dargestellt ist; was arm sein bedeutet, wenn man den persuasiven Strategien in der Werbung von Wohltätigkeitsorganisationen glaubt (lieber kritisch sein …); welche Inhalte auf social media uns erreichen und wer darüber entscheidet (Spoiler: eher ein Algorithmus als ein Mensch)
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Englisch
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
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