Ganzes Werk • Friedrich
Black Lives Matter
Die Black Lives Matter-Bewegung hat einen der wichtigsten Diskurse unserer Zeit angestoßen: Die Frage nach der Sichtbarkeit und dem kulturellen Beitrag dunkelhäutiger Menschen zur Gesellschaft – der zu lange unterdrückt war. Nach dem Tod von George Floyd, der 2020 unter dem Knie eines weißen Polizisten starb, hat sich die Bürgerrechtsbewegung ausgehend von den USA rund um den Globus verbreitet. Sie wendet sich gegen systemischen Rassismus, Gewalt und white supremacy. Dafür nutzt sie in besonderem Maße die sozialen Medien. Es ist Teil von Demokratieerziehung in der Schule, sich mit den Zielen der Bewegung und den Machtstrukturen, die zur ihrer Entstehung geführt haben, auseinanderzusetzen: Der Englischunterricht leitet Lernenden dazu an, sich notwendiges Hintergrundwissen über die Sklaverei, die Jim Crow legislation und das Civil Rights Movement zu erarbeiten sowie Fakten und Positionen kritisch zu betrachten. So befähigt er Lernende dazu, sich in diesem Diskurs zu positionieren, von dem alle Menschen unabhängig von ihrer Hautfarbe betroffen sind. Aus dem Inhalt: #BlackLives Matter: Historische und soziale Hintergründe; Kritische Diskursfähigkeit am Thema Black Lives Matter fördern; Einen Zeitstrahl verlebendigen: Ereignisse visualieren und bewerten, Ergebnisse präsentieren und sichern; Mit jungen Lernenden über Black Lives Matter und Rassismus sprechen mit dem Bilderbuch Something Happened in Our Town; Computerspiele als Protestform untersuchen; Politisches Engagement im Internet am Beispiel von #BlackLivesMatter und #BlackoutTuesday reflektieren; Mit dem Jugendroman The Hate U Give Rassismus-Erlebnisse aufspüren, kommentieren und nacherzählen; Strukturellen Rassismus in den USA mit den Dokumentarfilmen TIME und 13th erkennen und reflektieren.
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Englisch
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
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