Augustusbrücke, Frauenkirche und Hofkirche prägen das Stadtbild von Dresden - und dies schon im Jahr 1748, als Bernardo Bellotto als Hofmaler Friedrich August II. großformatige Stadtansichten für den sächsischen König schuf. Auf seinen Bildern ist nicht nur jedes architektonische Detail genau wiedergegeben, sondern auch das Mädchen mit dem Hund, der Kutscher, der die Peitsche schwingt oder der Reisende mit seinem Gepäck. Durch seine naturgetreuen Stadtveduten liefert Bellotto nicht nur ein genaues Abbild Dresdens aus jener Zeit, sondern erzählt auch davon, wie die Menschen damals lebten.