Ganzes Werk • Friedrich
Antike im Film
Der Antikfilm erlebt eine Renaissance. Nach den Monumental-Klassikern der 50er und 60er Jahre füllen heute Achill, Alexander und Co. wieder Leinwände und Kinosäle. Allmählich beginnt sogar die Altertumswissenschaft sich dafür zu interessieren. Antikfilme sind eine, wenn nicht sogar die Form zeitgenössischer Antikenrezeption, mit der die Vorstellungen von und die Einstellung zu der Welt der Griechen und Römer entscheidend geprägt werden. Der altsprachliche Unterricht darf dies nicht außer Acht lassen. Für die meisten Schülerinnen und Schüler gehört der Filmkonsum zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Ziel des Unterrichts ist es, sie zu einem bewussten und kritischen Umgang damit anzuleiten und die Bedeutung des Films als Vermittler von Antike zu hinterfragen und zu würdigen. Dies verlangt wiederum von Lehrerinnen und Lehrern ein hohes Maß an medienpädagogischer Kompetenz. Die Praxisbeispiele geben exemplarisch Einblicke und Anleitungen zu gezielter Arbeit mit und an Filmen. Neben der Rezeption und Analyse bildet die Filmproduktion einen zweiten Schwerpunkt. Darüber hinaus finden Sie im Basisartikel, dem AUkompakt und in den Magazin-Beiträgen weitere Informationen und Anregungen zu Systematisierung, Geschichte, Interpretationsaspekten und Einsatzmöglichkeiten auch von Filmen, die auf den ersten Blick wenig oder nichts mit der Antike zu tun haben.
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Latein
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
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