In der Nacht vom 9. November 1989 war es endlich soweit: Die Berliner Mauer, die mehr als 28 Jahre Symbol der Spaltung Deutschlands gewesen war, fiel, und die Bürger der DDR durften erstmals ungehindert in Richtung Westen reisen. Die Euphorie in der Zeit der Wende war zunächst groß. 20 Jahre später stellen sich jedoch einige Fragen: Sind wir wirklich ein Volk? Oder gibt es nach wie vor Unterschiede zwischen Ost und West? Weil die meisten Schülerinnen und Schüler die Ereignisse des Jahres 1989 nur aus Erzählungen kennen, sind diese Fragen für sie besonders schwierig zu beantworten. In unserer Unterrichtseinheit erfahren sie daher, warum es nach wie vor oft schwierig ist, dass, mit den Worten Willy Brandts „zusammenwächst, was zusammengehört“.