Klasse Schule – So baut die Welt

Evgenia Danilevic Veröffentlicht am
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Die meisten von uns erinnern sich an ihre Schulzeit mit gemischten Gefühlen. Die vielen neuen Erfahrungen, die Freunde mit denen man Streiche gespielt hat, die guten und die schlechten Lehrer und auch einige Stunden der Langeweile. Unsere Schulzeit prägt uns fürs Leben. Die Erfahrungen, die wir in der Schule machen, mögen vielleicht nicht bewusst unser Leben dominieren, aber sie haben bei jedem von uns ihre Spuren hinterlassen. Doch nicht nur die Menschen, sondern auch die Schule als Ort bleibt den meisten in langer Erinnerung. Wer schon einmal nach jahrelanger Abwesenheit in seiner alten Schule gewesen ist, kennt die plötzlich auftauchenden Erinnerungen an jeder Ecke. Wer an seine Schule zurückkehrt, versetzt sich auch zurück in Jugendzeit.

Ausbildungszentrum Nyanza, Ruanda © Florian Holzherr

Ausbildungszentrum Nyanza, Ruanda © Florian Holzherr

 

Der Ort des Lernens  ist nicht minder wichtig, als die Menschen, die ihn bevölkern. Das Schulgebäude, die Klassenräume und der Schulhof – das alles Beeinflusst die Motivation und die Lernbereitschaft der Kinder. Die Kinder sollten sich wohlfühlen und gerne in der Schule sein. Die Schulräume sollten aber auch den neuen Unterrichtsmethoden entsprechen und die Kreativität und die allgemeine Entwicklung der Kinder fördern.

Ørestad College, Kopenhagen © Adam Mørk 3XN

Ørestad College, Kopenhagen © Adam Mørk 3XN


Dass Schulen nicht nur langweilige Gebäude mit langen Gängen und eintönigen Klassenzimmern sein müssen, zeigt zurzeit eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen. Unter dem Titel „Klasse Schule – So baut die Welt“ können Sie Schulen aus aller Welt bewundern, die sich architektonisch ihrem Bildgungskonzept anpassen.

Schwimmende Schule Makoko,Lagos, Nigeria © NLÉ

Schwimmende Schule Makoko, Lagos, Nigeria © NLÉ


„Klasse Schule stellt zeitgenössische Schulbauten in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika vor – Architekturen, bei denen der Raum als zusätzlicher Pädagoge wirkt, die von hoher gestalterischer Qualität sind, die ungewöhnlich gut mit der regionalen Bau- und Lebensweise harmonieren oder partizipativ zusammen mit Lernenden und Lehrenden entstanden sind. Das Spektrum reicht von der Ein- klassenzimmer-Schule auf Booten über klimafreundliche Schulen aus Lehm und Bambus bis hin zu High-Tech-Schulgebäuden (fast) ohne Wände.“ (IfA – Institut für Auslandsbeziehungen)

Grundschule am Arnulfpark, München © The Pk Odessa Co

Grundschule am Arnulfpark, München © The Pk. Odessa Co.


Die Ausstellung zeigt Schulen, die im letzten Jahrhundert wegweisend gewesen sind, aber auch neuere Bauten, die weltweit seit 2000 entstanden sind. Für die Konzeption und Gestaltung der Ausstellung sind Studierende und Dozenten der Fachbereichen Architektur und Innenarchitektur der Universität Stuttgart, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Hochschule für Technik Stuttgart verantwortlich. Organisiert wurde sie vom Institut für Auslandsbeziehungen. Sie haben noch bis zum 18. Januar 2015 Zeit, sich die wunderbare Zusammenstellung der Bilder in Stuttgart anzusehen. Der Eintritt ist frei. Die Galerie befindet sich am Charlottenplatz 17. Viel Vergnügen!

Mehr Informationen finden Sie hier

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